Red Ants Rychenberg

Damen-Unihockey

 

aus Winterthur

 

 

Zu spät getroffen

23.01.2017 16:55:48

Die Red Ants verloren auch den vierten Vergleich der Saison mit Dietlikon. Bei der 2:4-Auswärtsniederlage fanden die Winterthurerinnen erst in den Schlussminuten den Weg zum Tor.

 

Wie schon beim 4:7 im Cup-Halbfinal in der Vorwoche in Oberseen gerieten die Red Ants auch in Zürich früh in Rückstand. Mit dem einen Gegentreffer im Startdrittel waren sie diesmal jedoch gut bedient – Dietlikon war tonangebend und deutlich torgefährlicher, während die Gäste zu viele einfache Ballverluste produzierten. Die starke Schlussfrau Martina Fauser und die Torumrandung verhinderten vorerst Schlimmeres. Im zweiten Abschnitt belohnte sich Dietlikon mit etwas Verspätung für die Überlegenheit. Nach Linn Lundström traf mit Ann-Sofie Sundholm bei Spielhälfte erneut eine Schwedin zum 2:0. Erst im Anschluss an diesen Treffer begann das Spiel mit Ball bei den Red Ants flüssiger zu werden und besser zu funktionieren. Nach Lattenschüssen von Céline Chalverat und Jael Koller fiel in der 50. Minute jedoch nicht etwa der Anschlusstreffer, sondern das vermeintlich alles entscheidende 3:0. Erst fünf Minuten später brachte die Tschechin Michaela Mlejnkova auch die Winterthurerinnen endlich auf die Anzeigetafel. Und als kurz darauf Alexandra Frick sogar zum 3:2 verkürzte, lag plötzlich wieder ein Punktgewinn in der Luft. Wie im Cupspiel fruchtete der letzte Ansturm der Red Ants aber nichts und Weltmeisterin Lundström machte den Sack in der Schlussminute mit dem 4:2 endgültig zu.

 

Offensive Steigerung nötig

Drei Niederlagen in der Meisterschaft, das Aus im Cup – Dietlikon scheint in dieser Saison für die Red Ants eine zu hohe Hürde zu sein, auch wenn es zuletzt zweimal bis in die Schlussminuten eng war. „Unser Spiel mit Ball war zu lange ungenügend – danach nutzten wir die Chancen nicht konsequent genug, entsprechend fielen unsere Tore zu spät“, haderte Red-Ants-Assistenztrainer Daniel Gafner nach der Partie. Vier Gegentore sind gegen Dietlikon eine akzeptable Bilanz, die beste der laufenden Saison sogar, mit nur zwei erzielten Treffern ist aber gegen Teams von diesem Kaliber selten etwas zu holen. Nach der nun folgenden zweiwöchigen Pause zugunsten des Nationalteams, das in Italien die WM-Qualifikation bestreitet, müssen es die Winterthurerinnen in den letzten vier Runden besser machen, wenn sie die reguläre Saison auf dem angestrebten vierten Rang abschliessen wollen. Voraussetzung dafür ist insbesondere ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten Skorpion Emmental im kommenden Heimspiel. „Wir müssen noch fünf Prozent zulegegen“, fordert Gafner für die Nati-Pause.

 

 

 

UHC Dietlikon – Red Ants Rychenberg 4:2 (1:0, 1:0, 2:2)

Sporthalle Hardau, Zürich. 239 Zuschauer. SR Lehmann/Manser.

Tore: 2. Lundström (Stella) 1:0. 29. Sundholm (Pedrazzoli) 2:0. 50. Gämperli (Stella) 3:0. 55. Mlejnkova (Frick) 3:1. 58. Frick (Chalverat) 3:2. 60. Lundström (Gämperli) 4:2.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Dietlikon, keine Strafen gegen Red Ants.

Red Ants: Fauser; Bühler, Timmel; Bengtsson, Koller; Mlejnkova, Frick, Chalverat; Mattle, Kern, Scheidegger.




             

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

 

 

 

 

 

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