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Red Ants in Rücklage

03.04.2017 08:33:56

In der Dietliker Hüenerweid mussten sich die Zuschauer am Samstag bis zur 24. Minute gedulden, ehe Andrea Gämperli den Torreigen eröffnete – und es sollte weitere 20 Minuten dauern, ehe Tanja Stella das 2:0 gelang. Will heissen: Defensiv gelang den Red Ants der Auftakt in die Halbfinalserie durchaus, in der Offensive schaute jedoch nichts Zählbares heraus. „Wenn man insgesamt vier Powerplaymöglichkeiten auslässt, reicht es eben nicht – solche Details müssen in einem Playoff-Halbfinal klappen“, haderte Alexandra Frick nach der Partie. Während die Red Ants also den vergebenen Chancen nachtrauerten, zog Dietlikon sein Programm trotz der anfänglichen Ladehemmung unbeirrt durch. Die schwedische Weltmeisterin Linn Lundström und Isabelle Gerig erhöhten in den letzten zehn Minuten auf 4:0, ehe Frick für die Red Ants per Penalty noch der Ehrentreffer gelang.

Tags darauf liessen sich die Dietlikerinnen für den ersten Treffer weniger lang Zeit – schon nach 36 Sekunden brachte Lundström ihr Team in der Sporthalle Oberseen in Front. Doch auch die Red Ants waren jetzt endlich aus dem Spiel heraus erfolgreich, Ellenor Bengtsson glich in der 8. Minute wieder aus. Und als Céline Chalverat in der 17. Minute den Pfosten traf, schienen die Winterthurerinnen so richtig in der Serie angekommen zu sein. Das 1:1 nach dem ersten Drittel war ein schlechter Lohn für den betriebenen Aufwand und die sehr aufsässige Spielweise.

 

Das Rezept finden

Frick hätte die erneute Führung Dietlikons in der 24. Minute per Penalty wieder ausgleichen können, vergab jedoch. Und statt 2:2 hiess es wenig später eben 1:4, da Dietlikon nun mit zwei Blöcken mehr Dampf machte und sich seine Tore regelrecht erarbeitete – eine Qualität, die den Winterthurerinnen abgeht. „Uns fehlte vorne die Effizienz und hinten erhielten wir das eine oder andere dumme Tor“, fasste Frick den brutalen zweiten Abschnitt zusammen, von dem sich die Red Ants nicht mehr erholten. Im Gegenteil. Mit einem Doppelschlag zum 1:6 entschied Gämperli die Partie im Schlussdrittel schon früh. Die Treffer Andrea Kerns (48.) und Margrit Scheideggers (58.) zum finalen 3:6 fielen zu spät, um der Partie noch eine Wende zu geben. „Wir dürfen nun einfach nicht den Glauben an uns verlieren. Wenn wir schnell spielen, kommen wir zu unseren Chancen – auch gegen ein Dietlikon, dass noch aggressiver und cleverer auftritt als Skorpion Emmental im Viertelfinal“, spricht Frick sich und ihrem Team Mut zu. Das Rezept gegen das Defensivbollwerk der Zürcher Unterländerinnen muss im Verlauf dieser Woche aber zügig gefunden werden, sonst geht die Saison der Red Ants am kommenden Samstag in der Zürcher Sporthalle Hardau zu Ende.

 

Matchtelegramme

 

Samstag

UHC Dietlikon – Red Ants Rychenberg 4:1 (0:0, 1:0, 3:1)

Hüenerweid, Dietlikon. 197 Zuschauer. SR Brändle/Niedermann.

Tore: 24. Gämperli (Mertsalmi) 1:0. 45. Stella 2:0. 50. Lundström (Gämperli) 3:0. 56. Gerig (Lundström) 4:0. 57. Frick (Penalty) 4:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Dietlikon. keine Strafen gegen Red Ants.

Dietlikon: Schmid; Lundström, Mertsalmi; Bürgi, Sundholm; Streiff, Zellweger; Gerig, Gämperli, Pedrazzoli; Güttinger, Stella, Ackermann; Zwissler, Rüegger, Walter.

Red Ants: Fauser; Kern, Timmel; Bühler, Koller; Bösch, Frick, Scheidegger; Mlejnkova, Bengtsson, Chalverat.

Bemerkungen: Red Ants ohne Mattle (krank).

 

 

Sonntag

 Red Ants Rychenberg – UHC Dietlikon 3:6 (1:1, 0:3, 2:2)

Oberseen, Winterthur. 372 Zuschauer. SR Lehmann/Manser.

Tore: 1. (0.36) Lundström (Mertsalmi) 0:1. 8. Bengtsson (Mlejnkova) 1:1. 24. Gerig (Mertsalmi) 1:2. 36. Lundström (Mertsalmi) 1:3. 39. Bürgi (Güttinger) 1:4. 45. Gämperli 1:5. 46. Gämperli (Pedrazzoli) 1:6. 48. Kern (Timmel) 2:6. 58. Scheidegger (Mlejnkova) 3:6.

Strafen: keine Strafen gegen Red Ants. 2mal 2 Minuten gegen Dietlikon.

Red Ants: Heer; Kern, Timmel; Bühler, Koller; Tanner, Riner; Büchi, Frick, Scheidegger; Mlejnkova, Bengtsson, Chalverat; Bösch.

Dietlikon: Schmid; Lundström, Mertsalmi; Bürgi, Sundholm; Streiff, Zellweger; Gerig, Gämperli, Pedrazzoli; Güttinger, Stella, Ackermann; Zwissler, Rüegger, Walter.

Bemerkungen: 17. Pfostenschuss Chalverat. 24. Frick verschiesst Penalty. Red Ants ohne Mattle (krank).




 


 

 

 

 

 

 

         

         

 

 

 

 

 

 

 

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