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Red Ants fassen rote Laterne

15.11.2016 09:08:11

Meister Piranha Chur liess den Red Ants keine Chance. Nach der 5:12-Niederlage im Bündnerland rutschen die Winterthurerinnen ans Tabellenende ab – ein historischer Tiefpunkt.

 

Dass es für die Red Ants eine schwierige Saison werden könnte, war angesichts des schmalen Kaders zu befürchten gewesen. Dass der ehemalige Serienmeister nach acht Runden und erst einem Sieg nun sogar am Tabellenende angekommen ist, hätten sich aber wohl nicht einmal die grössten Pessimisten vorstellen können. Tatsache wurde der letzte Tabellenplatz durch die hohe Niederlage bei Piranha Chur und den gleichzeitigen 9:5-Erfolg Aergera Giffers gegen Aufsteiger Frauenfeld. „Auf der Rückfahrt von Chur dachten wir nicht an die Tabelle – zu sehr waren wir mit der Verarbeitung des Spiels beschäftigt“, sagte Daniel Gafner, Assistenztrainer der Red Ants. Er hatte mit seinem Chef, Felix Coray, in Chur ein erstes Drittel gesehen, in dem Piranha viel Druck aufsetzte und die Gäste zu vielen Fehlern zwang. Schon nach 13 Minuten führte der Meister verdient 3:0, ehe Nicole Mattle das Resultat etwas verschönerte. Ab dem zweiten Drittel brachen die Red-Ants-Dämme dann jedoch vollends. Mit zwei Tripletten innert weniger Minuten zogen die Bündnerinnen davon, unterbrochen nur vom zweiten Treffer Mattles und einem erfolgreichen Versuch Michaela Mlejnkovas. 9:3 nach 40 Minuten – die Abwehr der Red Ants hielt dem Druck nicht stand, Piranha zeigte sich zudem gnadenlos effizient. Der letzte Abschnitt verlief ausgeglichener, doch die drei weiteren Gegentore bis zum 12:5 sorgten für den Absturz ans Tabellenende.

 

Nötiger Befreiungsschlag

Sucht man das Positive am Auftritt der Red Ants, findet man das Comeback von Verteidigerin Jael Koller und die ansprechende Ausbeute in der Offensive. Besonders die Linie mit der jungen Schwedin Ellenor Bengtsson, der noch jüngeren Nicole Mattle und der Internationalen Margrit Scheidegger funktionierte, diese Sturmreihe war denn auch für vier der fünf Treffer zuständig. „Aber in der Verteidigung produzierten wir viel zu viele Eigenfehler, um etwas ausrichten zu können“, bilanzierte Gafner. Gleich dreimal führte ein Freischlag zugunsten der Winterthurerinnen wenige Sekunden später zu einem Gegentreffer – Fehler, die man sich besonders gegen den Meister nicht erlauben darf. Insgesamt vermochten die Red Ants das Tempo der Bündnerinnen schlicht nicht mitzugehen. Ob es am kommenden Wochenende besser läuft? Die Aufgaben werden nicht viel einfacher. Am Samstag kommt Zug United nach Oberseen, das am Wochende Dietlikon einen Punkt abgetrotzt hat. Und am Sonntag geht es auswärts bei Skorpion Emmental um den Einzug in den Cup-Halbfinal. Gegen beide Teams haben die Red Ants zuletzt in der Meisterschaft auf dem Weg ans Tabellenende den Kürzeren gezogen. Ein echter Befreiungsschlag ist nun nötig. Oder am besten gleich zwei davon.

 

 Piranha Chur – Red Ants Rychenberg 12:5 (3:1, 6:2, 3:2)

Gewerbliche Berufsschule, Chur. 222 Zuschauer. SR Rudin/Siegfried.

Tore: 6. Putzi (Marti) 1:0. 11. Zwinggi (Spichiger) 2:0. 13. Putzi (Von Rickenbach) 3:0. 14. Mattle (Scheidegger) 3:1. 21. Cotti (Marti) 4:1. 23. Ulber (Zwinggi) 5:1. 24. Mattle (Scheidegger) 5:2. 26. Ludwig (Von Rickenbach) 6:2. 33. Zwinggi (Ulber) 7:2. 34. Mlejnkova (Frick) 7:3. 35. Cotti (Von Rickenbach) 8:3. 40. Gredig (Ulber) 9:3. 42. Spichiger (Ulber) 10:3. 51. Spichiger (Ulber) 11:3. 55. Scheidegger (Bengtsson) 11:4. 57. Breu (Kühne) 12:4. 58. Bengtsson (Chalverat) 12:5.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Piranha Chur. keine Strafen gegen Red Ants.

Red Ants: Fauser; Timmel, Tanner; Chalverat, Koller; Mlejnkova, Frick, Bösch; Scheidegger, Bengtsson, Mattle; Büchi, Riner, dos Santos.




 


 

 

 

 

 

 

         

         

 

 

 

 

 

 

 

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