Red Ants Rychenberg

Damen-Unihockey

 

aus Winterthur

 

 

Plötzlicher Tod nach sechs Sekunden

18.02.2017 12:45:21

Die Führung der Gäste verwandelten Michaela Mlejnkova und Alexandra Frick bis zur 17. Minute in einen verdienten 2:1-Vorsprung. Als Bonus wurde zudem eine zwei Sekunden vor Drittelsende gegen die Bernerinnen ausgesprochene Strafe in den mittleren Abschnitt mitgenommen – die Aussichten standen also günstig. Doch in diesem Mitteldrittel ging einiges schief. Erst verlor Andrea Kern im Powerplay als hinterste Spielerin den Ball, was die Gäste zum Ausgleich per Shorthander nutzten. Nach Mlejnkovas zweitem Treffer zum 3:2 stachen die Skorpione zweimal in vier Minuten zu – beim 3:4 nach einem Ballverlust Fricks vor dem eigenen Tor. Dass die Red Ants mit einem Rückstand ins Schlussdrittel steigen mussten, war also zwei Geschenken zu verdanken – und zwei Pfostenschüssen Nicole Mattles und Ellenor Bengtssons. Wahrlich ein schlechter Lohn für einen ansprechenden Auftritt. Und es sollte in den letzten 20 Minuten nur bedingt besser werden. Obwohl die Winterthurerinnen faktisch ein Powerplay bei fünf gegen fünf Feldspielerinnen aufzogen, brauchte es für den Ausgleich in der 46. Minute einen souverän vewandelten Penalty Céline Chalverats. Aus dem Spiel heraus trafen die Red Ants nicht mehr, sodass die Verlängerung Tatsache wurde. Diese dauerte ganze sechs Sekunden, ehe Karin Beer für die Emmentalerinnen traf.

 

Fehlende Cleverness

„Der Genickbruch war der Shorthander zum 2:2“, ortete Cheftrainer Felix Coray den Grund für die Niederlage schon im mittleren Abschnitt. Die Red Ants liegen nun im Kampf um Rang 4, der das Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals bedeuten würde, zwei Punkte hinter Skorpion Emmental und zwei Punkte vor dem kriselnden Zug United. „Rang 4 bleibt unser Ziel. Aber wenn es zum Duell mit den Skorps kommen sollte, zeigen die Direktbegegnungen in dieser Saison sogar Vorteile für das Auswärtsteam“, sagt Coray. Entsprechend wollte er im Duell mit dem möglichen Viertelfinalgegner drei Runden vor Schluss der Qualifikation auch noch nicht alle Karten aufdecken. „Wir haben bezüglich Abstimmung einige Sachen verändert und ausprobiert. Letztlich lag es aber vor allem an der fehlenden Cleverness, dass wir heute nicht drei Punkte eingefahren haben.“ In der Tat wären mit etwas mehr Kaltblütigkeit mehr Tore und damit ein Sieg nach 60 Minuten möglich gewesen. Nun wird es aus den letzten drei Runden Punkte gegen Meister Piranha Chur und die Wizards brauchen, um Skorpion Emmental auf der Zielgeradenwieder überholen zu können.

 

Red Ants Rychenberg – Skorpion Emmental Zollbrück 4:5 n.V. (2:1, 1:3, 1:0, 0:1)
Oberseen, Winterthur. 180 Zuschauer. SR Rudin/Siegfried.
Tore: 8. Karin Beer (Gurtner) 0:1. 12. Mlejnkova (Bengtsson) 1:1. 17. Frick (Scheidegger) 2:1. 21. Baumgartner (Ausschluss Rindisbacher!) 2:2. 24. Mlejnkova (Riner) 3:2. 26. Liechti (Baumgartner) 3:3. 30. Reinhard (Brechbühl; Ausschluss Timmel) 3:4. 46. Chalverat (Penalty; Ausschluss Kuratli) 4:4. 61. (60.06) Karin Beer (Kuratli) 4:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Red Ants. 2mal 2 Minuten gegen Skorpion Emmental.

Red Ants: Fauser; Bühler, Timmel; Koller, Riner; Chalverat, Bengtsson, Mlejnkova; Scheidegger, Frick, Huovinen; Bösch, Kern, Mattle.

Skorpion Emmental: Limacher; Stettler, Rindisbacher; Liechti, Buri; Kuratli, Karin Beer, Gurtner; Berger; Krähenbühl, Brechbühl, Daniela Beer, Reinhard, Baumgartner, Grundbacher.

Bemerkungen: 31. Pfostenschuss Mattle. 39. Pfostenschuss Bengtsson. 47.51 Time-Out Skorpion Emmental.




 


 

 

 

 

 

 

         

         

 

 

 

 

 

 

 

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