Red Ants Rychenberg

Damen-Unihockey

 

aus Winterthur

 

 

Die Red Ants legen vor

05.03.2018 12:33:45

Mit einem knappen 3:2-Heimsieg über Skorpion Emmental machen die Red Ants den ersten von drei nötigen Schritten Richtung Halbfinal. Matchwinnerin Nadia Cattaneo zeigt sich mit der Teamleistung zufrieden, will aber in der Offensive noch zwingender werden.

 

In den zwölf Duellen vor Beginn dieser Playoff-Viertelfinalserie zwischen den Red Ants und Skorpion Emmental – so oft trafen die Teams in der letzten und aktuellen Saison in Qualifikation, Playoffs und Cup aufeinander – entschied elfmal nur ein Tor Differenz. Fünfmal ging die Partie 5:4 aus, viermal 4:3 – und nun, in der dreizehnten Begegnung, zum dritten Mal mit 3:2. „Beide Equipen sind Stimmungsteams, die sich bei einem Rückstand ins Spiel zurück kämfen können“, nennt Nadia Cattaneo den Grund für diese aussergewöhnliche Statistik. Auch diesmal hielt die Zweitoreführung der Red Ants im Schlussdrittel ganze 59 Sekunden lang. Johanna Dahlin hatte in er 44. Minute einen Lattenschuss Céline Chalverats zum 3:1 über die Linie gedrückt, doch zum Durchatmen kamen die Winterthurerinnen nicht. Nach dem prompten Anschlusstreffer versuchten die Gäste viel Druck zu erzeugen, wurden aber von den konzentriert verteidigenden Red Ants in Schach gehalten. Weder im einzigen Unterzahlspiel der Partie noch in der Schlussminute, als die Gäste mit einer sechsten Feldspielerin alles riskierten, passierte vor dem Gehäuse der Winterthurerinnen noch viel Gefährliches. Und wenn doch, war Torhüterin Nicole Heer auf der Höhe und bereinigte die Situation. „Wir haben eine starke Teamleistung gezeigt“, freute sich Nadia Cattaneo, die sich im Sturm jedoch mehr Effizienz wünscht. „Mit zwei oder drei Toren Vorsprung hätten wir etwas mehr riskieren und befreiter auspielen können“, so die 28-Jährige.

 

Die geschlossene Mitte

Dass die Red Ants nicht schon früher deutlicher wegzuziehen vermochten, lag an dankend abgelehnten Geschenken. Alexandra Frick im Startdrittel und Ellenor Bengtsson sowie Géraldine Rossier im zweiten Abschnitt tauchten nach schweren Fehlern im Abwehrdispositiv der Emmentalerinnen alleine vor dem Tor auf, vermochten aber nicht zu reüssieren. „Auch ich habe einmal das leere Tor verfehlt“, konnte Cattaneo nach Spielschluss lachend eingestehen. Da sie Margrit Scheideggers Führungstor in der 3. Minute vorbereitet und in der 39. Minute per Alleingang das wegweisende 2:1 selber erzielt hatte, durfte sie sich dennoch verdient zur Matchwinnerin ausrufen lassen. „Als Bernerin sind für mich Spiele gegen Skorpion ein Derby – und für den Rest des Teams nach den vielen Duellen in jüngerer Vergangenheit ebenso“, erklärt sie die Emotionen auf dem Platz. Rasse hatte die Begegnung, die spielerischen Höhepunkte waren hingegen dünn gesät. Die von beiden Teams dicht gemachte Mitte sorgte für viele Zweikämpfe in den ungefährlichen Zonen des Feldes. Den siegreichen Red Ants dürfte das bis zum kommenden Wochenende jedoch egal sein. Dann geht die Best-of-5-Serie in die zweite Runde – und vermutlich wird wieder ein einziges Tor entscheidend sein. Alles andere wäre eine statistische Anomalie.

 

 

Red Ants Rychenberg – Skorpion Emmental Zollbrück 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)

Oberseen, Winterthur. 174 Zuschauer. SR Lehmann/Manser.

Tore: 3. Scheidegger (Cattaneo) 1:0. 5. Kipf (Baumgartner) 1:1. 39. Cattaneo 2:1. 44. Dahlin (Chalverat) 3:1. 45. Liechti (Rindisbacher) 3:2.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Red Ants. keine Strafen gegen Skorpion Emmental.

Red Ants: Heer; Timmel, J. Koller; Bühler, Krähenbühl; T. Koller; Scheidegger, Rossier, Cattaneo; Chalverat, Frick, Dahlin; Dierks, Bengtsson, Mattle.

Skorpion Emmental: Brenner; Liechti, Rindisbacher; Grundbacher, Berger; Stettler, Rothenbühler; Kuratli, Beer, Brechbühl; Krähenbühl, Walther, Baumgartner; Maurer, Arm, Kipf.

Bemerkungen: 8. Lattenschuss Dahlin. Red Ants ohne Bösch (verletzt), Mäkelä, Zgraggen und Tanner (krank). Skorpion Emmental ohne Reinhard (verletzt).




 


 

 

 

 

 

 

         

         

 

 

 

 

 

 

 

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